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Kohlenhydrate

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Brot - jede Scheibe ein Stück Gesundheit

Wie gesund Brot ist, haben die Menschen schon sehr früh gewusst. Viele überkommende Redewendungen in unserer Sprache beziehen sich auf Brot:

„Sich sein Brot verdienen“
„Brotlos werden“
„Den Brotkorb höher hängen“

Vielerorts ist es üblich, „frisch gebackenen“ Hausbesitzern Brot und Salz zu überreichen, auf dass sie in ihrem neuen Zuhause glücklich werden. Brot ist nicht nur ein Lebensmittel, sondern in vielen Kulturen auch ein Symbol für Leben.

Mensch und Brot - eine Erfolgsstory

Die Geschichte des Brotes begann mit dem Getreideanbau. Das ist etwa 6000 Jahre her. Da Getreide auf vergleichsweise kleinen Flächen hohe Erträge bringt und in fast allen Klimazonen gedeiht, entwickelte sich Brot schon bald weltweit zu einem wichtigen Grundnahrungsmittel. Das ist es bis heute geblieben.
Brot in heutigem Sinn kannte man damals allerdings noch nicht. Die zu Schrot zerkleinerten Körner wurden mit Wasser, Fett und Milch zu einem Brei angerührt und dann auf erhitzten Steinen oder in heißer Asche zu Fladen gebacken. Nach dem Abkühlen war das Gebäck steinhart, ließ sich aber wegen des geringen Wassergehaltes monatelang lagern.
Vor ca. 2.000 Jahren entdeckten die Ägypter dann den Sauerteig als Triebmittel und stellten das erste gelockerte Brot her. Bis ins 15. Jahrhundert hinein war dieses „feine Brot“ jedoch als Herrenessen den Wohlhabenden vorbehalten. Das einfache Volk knabberte bis dahin weiter an den harten Fladen. Heute ist der Brotkorb bei uns für jedermann da und dazu noch so reichhaltig gefüllt wie in keinem anderen Land. Zwischen rund 300 Brotsorten können die deutschen Verbraucher wählen. Aus der modernen Ernährung ist Brot gar nicht mehr wegzudenken.

Brotgetreide: Nährstoffe in Hülle und Fülle

Zum Brotbacken dienen vor allem Weizen- und Roggenmehl. Die Körner dieser Getreidearten sind eine wahre Fundgrube für wertvolle Nährstoffe. In den Randschichten finden sich Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine – vor allem der B-Gruppe. Der innen liegende Mehlkörper besteht vor allem aus Stärke und enthält außerdem wertvolles Eiweiß.

Vollkorn ist Spitze

Beim Vermahlen von Getreide zu Mehl werden oftmals die Randschichten und der Keim des Getreidekorns mehr oder weniger entfernt und mit ihnen wertvolle Inhaltsstoffe. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom Ausmahlungsgrad. Das Maß dafür ist die so genannte Mehltype.

 

Hoher Ausmahlungsgrad
Mehle mit hohem Ausmahlungsgrad enthalten noch reichlich äußere Schichten.
Niedriger Ausmahlungsgrad
Mehle mit niedrigem Ausmahlungsgrad enthalten keine oder nur wenig Randschichten.

Je höher der Ausmahlungsgrad, desto mehr Schalenanteile gelangen in das Mehl. Es wird dadurch dunkler, reicher an Mineralstoffen und Vitaminen und enthält mehr Ballaststoffe. Besonders hochwertig ist Vollkornmehl, denn es enthält Bestandteile des gesamten Korns.

Tipps zum Verzehr

  • Täglich sollten Sie mehrere Scheiben Brot essen, davon mindestens zwei Scheiben Vollkornbrot.
  • Schneiden Sie die Scheiben ruhig etwas dicker.
  • Brot schmeckt auch pur zu Salat oder Suppe. Besonders lecker: knuspriges Baguette oder ofenwarmes Fladenbrot.

 hier geht's zu den Brotsorten